Oska – Honeymoon Phase

In Reviews von Eric

Mit der Debüt-EP der österreichischen Newcomerin Oska lässt sich tatsächlich eine schöne „Honeymoon Phase“ verbringen: so angenehm und anziehend klingt ihre mädchenhafte, mit einem dunklen Hauch belegte Stimme; so einnehmend und zugänglich entwirft sie ihre Kompositionen; und sie findet meist die richtige Balance zwischen poppiger Catchiness und folkiger Tiefe.

Aufgewachsen in einem Dorf im Waldviertel, beschäftigte sich Oska – wie ihre vier Geschwister – früh mit Musik und spielte mehrere Instrumente. Der Gedanke, professionelle Musikerin zu werden, reifte allerdings erst relativ spät, als sie eigenständige Künstlerinnen auf YouTube entdeckte. Maggie Rogers, SoKo und Jade Bird nennt sie als Vorbilder, die auch sehr gut als Referenzrahmen für die EP dienen können.

Klavierharmonien, sanft gezupfte Gitarren und zurückhaltende elektronische Einsprengsel bilden das Gerüst der fünf Songs, die zwischen melancholischer Ballade („Distant Universe“) und leichtfüßiger Handclap-Hymne („Somebody“) changieren, immer geleitet von Oskas bezauberndem Gesang. Diese „Honeymoon Phase“ könnte durchaus länger andauern.

Tracklisting

  1. Distant Universe
  2. Honeymoon Phase
  3. Somebody
  4. Misunderstood
  5. Love You’ve Lost

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