Die britischen Elektropopper Hot Chip haben ihr neues, neuntes Album „A Long Way From Kansas“ für den 8. Januar angekündigt. Verzerrungen, knirschende Loops und aufgerauter Gesang treten darauf zum gewohnten Frickel-Pop hinzu und sind geprägt von einer Welt, in der Kriege, Klimakatastrophe und allgemeine Verzweiflung längst zum täglichen Hintergrundrauschen gehören. Dass sich die Londoner davon nicht die Laune verderben lassen, heißt nicht, dass sie die Augen verschließen.
Die erste Single-Auskopplung „Random Violence“ erinnert an Keith McIvor, besser bekannt als JD Twitch, den im vergangenen Jahr verstorbenen DJ und Mitbetreiber des Glasgower Clubduos Optimo. „You gave me something to believe in“, singt Alexis Taylor im Refrain. Das klingt nach Abschied, aber nicht nach Kapitulation.
Am 26. Februar spielen Hot Chip live im Berliner Astra.
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