Ane Brun – How Beauty Holds The Hand Of Sorrow

In Reviews von Eric

Nur rund einen Monat nach ihrem letzten Album veröffentlicht Ane Brun bereits den Nachfolger – was aber bloß folgerichtig ist, denn „How Beauty Holds The Hand Of Sorrow“ ist quasi die zweite Seite einer Medaille. Nach längerer kreativer Durststrecke in Folge des Todes ihres Vaters verarbeitete die Norwegerin diese Erfahrung schließlich in zwei LPs – dem eher elektronisch geprägten „After The Great Storm“ und der nun vorliegenden, elegischen Platte.

Brun präsentiert neun Singer-Songwriter-Balladen, grundiert von Klavier und Akustikgitarre, angereichert mit Streicherarrangements, die den wehmütigen Charakter der Stücke betonen. Einflüsse von Neoklassik sind offensichtlich, und mit einem der Stars des Genres, dem Komponisten Dustin O’Halloran, arbeitete sie für „Lose My Way“ zusammen. Getragen werden die Songs aber vor allem von der zerbrechlichen Sensibilität von Bruns Stimme, die die Hörer*innen wahrlich an ihren Gefühlen teilhaben lässt.

„How Beauty Holds The Hand Of Sorrow“ ist weniger ein Album, das Trost spendet, als vielmehr mitleiden lässt.

Tracklisting

  1. Last Breath
  2. Closer
  3. Song For Thrill And Tom
  4. Meet You At The Delta
  5. Trust
  6. Gentle Wind Of Gratitude
  7. Breaking The Surface
  8. Lose My Way
  9. Don’t Run And Hide (Piano Version)

Leave a Comment