Jordan Rakei: Von der Therapie zum neuen Album

In News von Eric


Der Multi-Instrumentalist, Sänger, Produzent und Songwriter Jordan Rakei hat sein viertes Studioalbum, „What We Call Life“, für den 22. September angekündigt. Die Leadsingle „Family“ gibt es schon jetzt zu hören.

„What We Call Life“ kommt gu zwei Jahre nach der LP „Origin“ und wird als das bisher verletzlichste und intimste Album von Jordan Rakei angteasert. Die Texte handeln von den Lektionen, die der in London lebende Künstler während einer Therapie über sich selbst gelernt hat, in der er begann, mehr über seine Verhaltensmuster und Ängste zu erfahren und setzte sich mit seiner langjährigen, irrationalen Phobie vor Vögeln auseinander – eine Angst, die auch in den Visuals des Albums zum Ausdruck kommt.

„Als wir es durcharbeiteten, wurde mir klar, dass ich in meiner Musik gerne über die verschiedenen Lektionen sprechen würde, die ich in der Therapie gelernt habe: über meine frühe Kindheit, meine Beziehung zu meinen Eltern und Geschwistern, das unabhängig Werden in London, das Leben in einer neuen Ehe und zu verstehen, wie meine Ehe ist im Vergleich zu der Beziehung meiner Eltern“, erklärt Rakei.

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Dayglow liefert den Soundtrack für einen guten Sommer

In News von Eric


Langsam sieht es nach einem langen, düsteren Corona-Winter so aus, als könnte der Sommer tatsächlich gut werden. Ein Glück, dass gerade jetzt (genauer gesagt: heute) Sloan Struble alias Dayglow sein neues Album veröffentlicht.

„Harmony House“ bietet nämlich exakt das – viel (Pop-)Harmonie. Der Mix aus aktuellem Schmaltz-Core à la Rex Orange Country, 80s-Schwulst (Saxofon! Hallige Keyboards!) und etwas verstecktem Indie-Checkertum ergibt in der Summe den luftig-leichten Soundtrack, den wir für die kommende Park-/Biergarten/Balkon-Saison brauchen. Und natürlich heißt ein Song auch genauso: „Balcony“.

Also das Getränk der Wahl, die erlaubte Anzahl von Freund*innen und einen Bluetooth-Speaker gegriffen und zusammen mit Dayglow ab nach draußen!

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The Vaccines setzen die Kopfhörer auf

In News von Eric


The Vaccines haben heute ihre neue Single „Headphones Baby“ veröffentlicht, ein erster Vorgeschmack auf das kommende, fünfte Album der Band, das später in diesem Jahr erscheinen wird. Es ist der Nachfolger der 2018er-LP „Combat Sports“ und eine optimistische und zuversichtliche Rückkehr der Band aus Großbritannien.

„Headphones Baby“ wurde während der Album-Sessions in El Paso aufgenommen, bei denen The Vaccines wieder mit dem Produzenten Daniel Ledinsky zusammenkamen, der für seine Arbeit mit u.a. Rihanna und TV On The Radio bekannt ist.

Frontmann Justin Hayward-Young über die Single: „Sometimes life can leave you feeling numb and desperate to feel something. ‘Headphones Baby’ is about creating an escape from that – plugging in to plug out and cocooning yourself from the reality of the outside world in the warm embrace If somebody else’s mind. The song should sound like a fireworks display – a call to arms. And if you want life to feel like it’s permanently in technicolor then we might know where you can find it…”

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Metronomy feiern 10 Jahre „The English Riviera“

In News von Eric


„The English Riviera“, das dirtte Album von Metronomy und die LP, die die Karriere von Metronomy dauerhaft prägte, wird zehn Jahre alt. Zu diesem Anlass veröffentlicht die Band heute eine Deluxe-Version ihres Klassikers mit sechs bislang unveröffentlichten Bonustracks.

Über das Jubiläum sagt Sänger Joseph Mount: „My first apartment in Paris had an almost comically perfect view of Montmartre and the Sacré-Cœur Basilica. In the shadow of the Sacré Cœur, with Barbès and the hill of Montmartre as a backdrop, I sat idly one day and wrote what would become one of Metronomy’s most popular songs. I was tinkering around with one of Marion’s keyboards and after a short while came up with the bit that gets stuck in your head; the der-de-der-der bit. Four months later, we finished recording The Look.“

„The English Riviera“ ist nicht nur eine Liebeserklärung an die Küste des Ortes, in dem Mount aufwuchs, das Album markierte auch den endgültigen Durchbruch von Metronomy – es war u.a. für den Mercury Prize nominiert – und bescherte ihnen globalen Erfolg. Aktuell arbeitet die Band an ihrer siebten LP, die nächstes Jahr erscheinen soll.

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Requin Chagrin: Bye Bye Baby, hallo Sommer!

In News von Eric


Die französische Komponistin, Sängerin und Multiinstrumentalistin Marion Brunetto alias Requin Chagrin sagt mit ihrem heute erscheinenden, neuen Album zwar „Bye Bye Baby“. Ihr warmer, kalifornisch angehauchter Retro-Pop-Sound scheint aber gleichzeitig zu rufen: „Hallo Sommer!“

Chanson und Shogaze, Surfrock und Dream-Pop vereint Requin Chagrin zu einem Klang, der zum melancholisch-nostalgischen Raodtrip in den Sonnenuntergang einlädt, immer die Küstenstraße entlang. Sie spielte dafür alle Instrumente (Synthesizer, Bass, Gitarre, Schlagzeug) selbst ein.

Vergleiche zu Beach House und Best Coast, Cocteau Twins und Ride bieten sich beim Hören von „Bye Bye Baby“ an. Dennoch klingt das Album durch Einfluss französischen Chansons eigen.

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Sorry haben eine neue EP

In News von Eric


Rund ein Jahr nach ihrem Debüralbum „925“ veröffentlichen Sorry heute die EP „Twixtustwain“ sowie ihre überarbeiteten 2017er Mixtapes „Home Demo/ns Vol. I“ und „Home Demo/ns Vol. II“, die damit erstmals auf Streaming-Plattformen verfügbar sind.

Mit der 5-Track-EP taucht die Band wieder in eine experimentellere, elektronische Phase ein. Über die neue EP sagen Sorry: „The „Twixtustwain“ songs, shapes and forms are more odd and misshaped to fit around the mantra type lyrical lines. They are smaller ideas that we wanted to explore and put out between albums to follow from the „Home Demo/ns“. Then we’ve wanted „Home Demo/ns“ up for a while too, so more people can enjoy them now. They also show the songs / ideas that developed into „925“.“

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beabadoobee arbeitet auf neuer EP mit The 1975 zusammen

In News von Eric


beabadoobee meldet sich mit ihrer neuen Single „Last Day On Earth“ zurück, ihrer ersten neuen Musik seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Fake It Flowers“ Ende letzten Jahres.

„Last Day On Earth“ ist der erste Track von beabadoobees kommender EP „Our Extended Play“, die sie zusammen mit Matty Healy und George Daniel von The 1975 geschrieben und produziert hat. Sie verbrachten einen frühen Lockdown gemeinsam mit Bea und ihrer Band in der Landschaft von Oxfordshire und arbeiteten an neuen Songs.

Bea sagt: „Ich habe die EP mit Matty und George von The 1975 auf einer Farm auf dem Land geschrieben und aufgenommen. Es war wirklich schön, gemeinsam etwas zu erschaffen, und die EP hat für mich ein Gefühl von Zusammengehörigkeit… wie wir alle zusammen in dieser Einheit sind.“

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Dialect: Musik als Dialog zwischen Maschinen und Natur

In News von Eric


„Ich wollte ein Werk erschaffen, bei dem ein konstanter Dialog zwischen Natur und Technologie, zwischen Sagenwelt und Magie vorhanden ist“, sagt der Liverpooler Produzent Andrew PM Hunt alias Dialect über sein neues Album „Under~Between“, das heute erscheint. Die LP erkunde die Grenzen von menschlichem Wissen und Kontrolle, erklärt Hunt weiter. „Sie erinnert uns an den Übergangszustand unserer Umgebung und auch von uns selbst.“

Ursprünglich für die Neue-Musik-Gruppe Immix Ensemble erdacht, lässt Dialect Holzbläser und Streicher auf tröpfelnde Synthesizer, Klavier und archaische Percussion treffen – es flirrt und flattert und plätschert und brummt in den Tracks wie tief in einem Urwald. „Under~Between“ ist ein meditatives Album geworden, das die Hörer*innen für eine Achtsamkeitsübung auf ein Stück Moos setzt, zum Atmen im Einklang mit sich, der Natur und der Musik.

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Soulwax-Label Deewee veröffentlicht Compilation

In News von Eric


Das von den Brüdern David und Stephen Dewaele (Soulwax, 2manydjs) geführte Label Deewee kündigte heute ein Jubiläumsalbum an: Als 50. Veröffentlichung wird am 07. Mai mit „Foundations“ die erste Label-Compilation erscheinen. Sie vereint insgesamt 27 Tracks inklusive drei bislang unveröffentlichter Titel.

Der durchdachte Spannungsbogen des Albums lässt an ein DJ-Set denken – hier kommt die 2manydjs-Erfahrung der Dewaeles durch. Alle Titel wurden in den Deewee-Studios der Belgier in Gent aufgenommen.

Vorab erscheint heute der erste Exklusivtrack: „Bear With Me (and I’ll stand bare before you)“ von Charlotte Adigéry.

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Sam Vance-Law covert sich durch die NDW

In News von Eric


Es wirkt nur auf den ersten Blick etwas seltsam, wenn der Kanadier Sam Vance-Law als Nachfolger seines Debütalbums „Homotopia“ eine EP präsentiert, auf der er vier alte Kracher der Neuen Deutschen Welle covert. Denn erstens lebt der Musiker schon länger in der deutschen Hauptstadt und zweitens: „Als ich in meinen ersten Berlin-Jahren nach einer Weile auch wirkliche Berliner in meinem Freundeskreis hatte, war ich auf vielen privaten WG-Parties – und da liefen öfter diese NDW-Songs, die alle mitgrölen konnten. Ich habe die geliebt – und hatte vorher noch nie von denen gehört.“

Ihre Zeitlosigkeit war es auch, die Vance-Law und seine Band auf die Idee brachten, sich der NDW zu widmen. „Lieder wie ‚Eisbär‘ oder ‚Neue Männer braucht das Land‘ klangen schon damals außergewöhnlich, weil sie eine ganze eigene Sprache und Stimmung haben, die man zu der Zeit anderswo extrem selten fand.“

Zusammen mit Drangsal nimmt er sich auch des heute nicht mehr ganz so bekannten Stücks „Ich will nicht älter werden“ an. Und zum fast unvermeidlichen „Major Tom“ von Peter Schilling sagt Vance-Law: „Ein faszinierender Song. Den konnte bei diesen Partys wirklich jeder mitsingen, aber wenn man sich ihn genau anschaut, ist er eigentlich völlig irre. Das Arrangement macht an einigen Stellen aus musikalischer Sicht überhaupt keinen Sinn. Aber am Ende macht es gerade das so intensiv. Und dann dieses creepy Flüstern von Schilling – herrlich!“

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