Soulwax-Label Deewee veröffentlicht Compilation

In News von Eric


Das von den Brüdern David und Stephen Dewaele (Soulwax, 2manydjs) geführte Label Deewee kündigte heute ein Jubiläumsalbum an: Als 50. Veröffentlichung wird am 07. Mai mit „Foundations“ die erste Label-Compilation erscheinen. Sie vereint insgesamt 27 Tracks inklusive drei bislang unveröffentlichter Titel.

Der durchdachte Spannungsbogen des Albums lässt an ein DJ-Set denken – hier kommt die 2manydjs-Erfahrung der Dewaeles durch. Alle Titel wurden in den Deewee-Studios der Belgier in Gent aufgenommen.

Vorab erscheint heute der erste Exklusivtrack: „Bear With Me (and I’ll stand bare before you)“ von Charlotte Adigéry.

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Sam Vance-Law covert sich durch die NDW

In News von Eric


Es wirkt nur auf den ersten Blick etwas seltsam, wenn der Kanadier Sam Vance-Law als Nachfolger seines Debütalbums „Homotopia“ eine EP präsentiert, auf der er vier alte Kracher der Neuen Deutschen Welle covert. Denn erstens lebt der Musiker schon länger in der deutschen Hauptstadt und zweitens: „Als ich in meinen ersten Berlin-Jahren nach einer Weile auch wirkliche Berliner in meinem Freundeskreis hatte, war ich auf vielen privaten WG-Parties – und da liefen öfter diese NDW-Songs, die alle mitgrölen konnten. Ich habe die geliebt – und hatte vorher noch nie von denen gehört.“

Ihre Zeitlosigkeit war es auch, die Vance-Law und seine Band auf die Idee brachten, sich der NDW zu widmen. „Lieder wie ‚Eisbär‘ oder ‚Neue Männer braucht das Land‘ klangen schon damals außergewöhnlich, weil sie eine ganze eigene Sprache und Stimmung haben, die man zu der Zeit anderswo extrem selten fand.“

Zusammen mit Drangsal nimmt er sich auch des heute nicht mehr ganz so bekannten Stücks „Ich will nicht älter werden“ an. Und zum fast unvermeidlichen „Major Tom“ von Peter Schilling sagt Vance-Law: „Ein faszinierender Song. Den konnte bei diesen Partys wirklich jeder mitsingen, aber wenn man sich ihn genau anschaut, ist er eigentlich völlig irre. Das Arrangement macht an einigen Stellen aus musikalischer Sicht überhaupt keinen Sinn. Aber am Ende macht es gerade das so intensiv. Und dann dieses creepy Flüstern von Schilling – herrlich!“

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Wolf Alice kehren mit neuem Album zurück

In News von Eric


Wolf Alice kündigen mit der ersten Single „The Last Man On Earth“ ihr neues Album „Blue Weekend“ an, das am 11. Juni erscheinen wird. Die insgesamt dritte LP kommt rund drei Jahre nach „Visions Of A Life“, für das das englische Quartett den Mercury Prize 2018 gewann.

Ellie Rowsell, Sängerin und Gitarristin von Wolf Alice, erklärt, wer der titelgebende „The Last Man On Earth“ eigentlich ist: „Es geht um die Arroganz der Menschen. Ich hatte gerade Kurt Vonneguts „Cat’s Cradle“ gelesen und die Zeile ‚Peculiar travel suggestions are dancing lessons from god‘ in meine Notizen geschrieben. Aber dann dachte ich: ‚Äh, dein merkwürdiger Reisevorschlag ist keine Tanzstunde von Gott, es ist nur ein Reisevorschlag! Warum muss alles immer etwas mehr bedeuten als es ist?'“

Für die Arbeit am neuen Album zog sich die Band in ein Haus in Somerset zurück und begannen in einer umgebauten Kirche mit den ersten Demos. Aus diesen entwickelte sich „Blue Weekend“, das von Markus Dravs (Arcade Fire, Björk, Brian Eno, Florence + The Machine) produziert wurde, der der Band geholfen hat, ihren Sound zu schärfen.

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Communions kündigen neues Album an

In News von Eric


Gleichzeitig mit der Veröffentlichung ihrer neuen Single „Bird Of Passage“ kündigen Communions aus Kopenhagen ihr neues Album „Pure Fabrication“ für den 23. April an. „Mit „Bird Of Passage“ wollen wir den permanenten Wandel, die Wandelbarkeit der Welt in Worte fassen: Dass man nie derselbe Mensch sein kann wie am Tag davor“, sagt Sänger Martin Rehof, der die Single als klares Kernstück der neuen LP bezeichnet.

Die Frage, wie genau das eigene Selbstverständnis eigentlich entsteht, steht im Zentrum von „Pure Fabrication“. Wie das gesamte Album, ist „Bird Of Passage“ ein sehr persönliches Statement des Duos: Es geht um eine Identitätskrise und eine Phase der Orientierungslosigkeit, die der Tatsache geschuldet ist, dass die beiden Rehof-Brüder zwischen Dänemark und den Vereinigten Staaten aufgewachsen sind, Kulturschock inklusive.

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„What A Day“: Ben Howard ist zurück

In News von Eric


Mit der ersten Single samt Video „What A Day“ kündigt Ben Howard sein viertes Album „Collections From The Whiteout“ an. Es erscheint am 26. März und wurde es von The Nationals Aaron Dessner produziert. Die Platte kommt knapp drei Jahre nach der Vorgänger-LP „Noonday Dream“.

„Collections From The Whiteout“ ist ein akustisches Scrapbook voller Geschichten, inspiriert von teils kuriosen News und Schlagzeilen. Sie erzählen vom Tod des Amateurseglers Donald Crowhurst; der russischen Betrügerin Anna Sorokin; und von Richard Russell, der in Seattle ein Flugzeug stahl und zum Absturz brachte. Es widmet sich aber auch Howards Heimat Großbritannien und seiner teils absurden politischen Empörung und Machtkämpfen.

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Karwendel: Indie-Folk für den Moment

In News von Eric


Heute erscheint die Debüt-EP „Für den Moment‟ des Hamburger Singer-Songwriters Sebastian Król alias Karwendel. Aufgenommen mit befreundeten Musiker*innen, widmet er sich den kleinen, alltgäglichen Dingen wie einer guten Tasse Kaffee ebenso wie den großen Themen Liebe und Sterblichkeit.

Der nachdenkliche, vorsichtige Indie-Folk-Sound, wie man ihn von Gisbert zu Knyphausen kennt, erhält durch Geige, Klarinette, Saxofon oder Querflöte zusätzliche Substanz, die für eine Verstärkung der transportierten Stimmungen sorgt. Im Song „Zusammen“ etwa geht es um die Kraft, die in der Trauer liegt. „Das Lied betont den positiven Effekt eines gemeinsamen Verlustes: Dass die Hinterbliebenen enger zusammenrücken und füreinander da sind‟, sagt Król.

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Jim Kroft spricht mit Amerika

In News von Eric


Heute erscheint – passend zur Vereidigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden – der Soundtrack zur sehenswerten Dokumentation „A Conversation With America“, beide realisiert vom Wahlberliner Jim Kroft. Der britische Regisseur und Musiker reiste im Umfeld der US-Wahl 2016 für drei Monate durch die Vereinigten Staaten und begegnete dabei ganz unterschiedlichen Menschen, die zu Protagonist*innen seines Films wurden.

Halb politische Dokumentation, halb Road Movie, erforscht der Film den stringenten Anstieg des Populismus sowie ihre möglichen Ursachen und Begleitumstände (die Immobilienkrise, Industrieschwund im Rust Belt, BLM in Charlotte, Hurricane Matthew) und zeichnet damit ein Porträt der USA, das sich aus vielen Stimmen zusammensetzt: Stimmen von Menschen in Motels, Fabriken, Obdachlosenunterkünften, Hinterhof-Kneipen; auf Protesten, in ländlichen Gemeinden und Metropolen.

Der Film wird auf YouTube der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, während er weltweit bei diversen Filmfestivals debütiert, wo er schon einige Preise gewinnen konnte. Kroft appeliert ans Publikum, kleine und coronakonforme Vorführungen mit privaten Fundraisern zu organisieren und damit lokale Obdachlosenhilfen zu unterstützen.

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Kings Of Leon als Banditen

In News von Eric


Die Kings Of Leon haben die Veröffentlichung ihres achten Studioalbums „When You See Yourself“ angekündigt, das am 5. März 2021 erscheinen wird. Die Lead-Single „The Bandit“ mit begleitendem Musikvideo gibt es schon jetzt zu hören und zu sehen.

Aufgenommen wurde die LP in den Blackbird Studios in Nashville und produziert vom Grammy-Preisträger Markus Dravs (Arcade Fire, Coldplay, Florence + the Machine). „When You See Yourself“ ist der Nachfolger des Albums „Walls“ von 2016.

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Smith & Burrows machen wieder gemeinsame Sache

In News von Martina


Wenn zwei Typen durch einen Londoner Park spazieren gehen, einer eine Gitarre vom Baum pflückt und für den anderen ein getarntes Klavier hinterm Busch steht, ist die Welt um 6 Uhr noch in Ordnung. Ein erlesenes Publikum aus lustigen Puppen hat sich ebenfalls zusammengefunden. Die Stehlampe des Gitarristen darf auch mitten im Wald nicht fehlen und ergänzt sich doch glatt zur Textzeile: „Got to find a little light from somewhere.“

Die zwei singend-musizierenden Typen heißen Andy Burrows und Tom Smith. Der melodisch schön eingepackte Song „Parliament Hills“ ist ein weiterer Vorbote der zweiten Zusammenarbeit der Briten, die schon 2011 Songs für ein gemeinsames Winteralbum herausgebracht haben. Man darf also gespannt sein, welchen Ohrenschmaus die beiden ausgeheckt haben für das im Februar erscheinende Album „Only Smith & Burrows Is Good Enough“.

Aber erstmal Augen schließen und gedanklich den gemeinsamen Spaziergang genießen.

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Weihnachten mit Erdmöbel

In News von Wolf


Fast genau so alt wie die Tradition des Weihnachtsfests an sich ist die Tradition des Jahresendlieds von Erdmöbel. Was 2006 mit einer Coverversion von „Last Christmas“ begann, hat inzwischen viele eigene Werke nach sich gezogen, die sich auf verschiedenste Weise dem Thema Jahresende oder auch -anfang widmen. Jedes Jahr wurde ein Lied als Fangeschenk auf YouTube veröffentlicht. Nachdem sich auf diese Weise ein schöner Katalog angesammelt hatte, wurden diese Lieder 2014 (zusammen mit anderen passenden Songs aus dem Repertoire) als Album veröffentlicht, was auch gleich eine jährlich gut besuchte und beliebte Weihnachtstournee nach sich zog.

Der Song ist dieses Jahr besonders besinnlich geworden und rekapituliert das vergangene Jahr. Damit das nicht zu trostlos ausfällt, hat Dennis Todorovic die Töne wieder in ein wunderbar stilvoll-ironisches Video umgesetzt. Auch die zwischendurch verlorengegangene Tradition, prominente Gastmusiker*innen einzuladen, wird weitergeführt. Dieses Mal ist der Saxophonist Paul Heller mit dabei und unterstützt den Stammbläser Henning Nierstenhöfer.

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