Jungle – Volcano

In Reviews von Eric

Wie Jungle beim Design ihrer Albumcover von Mal zu Mal nur die Farbgebung ändern, ändert sich auch der Sound bei jeder LP nur in Nuancen. Grundsätzlich bleibt: retroesker Disco-Funk mit warmen House-Beats und harmonischen Gesangsvorträgen.

Bei Platte Nummer vier ist ein größerer Einfluss von HipHop und P-Funk zu bemerken, wie zu Beginn „Us Against The World“ und „Holding On“ direkt vor Augen (bzw. Ohren) führen. Auch die insgesamt vier rappenden Feature-Gäste unterstreichen den Ansatz des Duos, wobei ihr Londoner „Nachbar“ Roots Manuva sicher der prominenteste Name ist.

Die Beats haben Josh Lloyd-Watson und Tom McFarland diesmal komplexer angelegt und lassen sie ordentlich pumpen – man könnte sie sich gut aus einer Boombox ertönend bei einer Block Party vorstellen. Genauso betonen sie aber das Psychedelische des P-Funk (z.B. „Dominoes“, „Good At Breaking Hearts“). Durch diese Mischung gibt es insgesamt weniger klare Dancefloor-Tracks als auf dem Vorgänger „Loving In Stereo“.

Dennoch unterhält „Volcano“ gut, auch wenn ein, zwei klare Hits sicher nicht geschadet hätten.

Tracklisting

  1. Us Against The World
  2. Holding On
  3. Candle Flame (Feat. Erick the Architect)
  4. Dominoes
  5. I’ve Been In Love (Feat. Channel Tres)
  6. Back On 74
  7. You Ain’t No Celebrity (Feat. Roots Manuva)
  8. Coming Back
  9. Don’t Play
  10. Every Night
  11. Problemz
  12. Good At Breaking Hearts
  13. Palm Trees
  14. Pretty Little Thing (Feat. Bas)