Hanne Hukkelberg – Birthmark

In Reviews von Eric

Sämtliche Songs des sechsten Albums der norwegischen Sängerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin Hanne Hukkelberg basieren auf Improvisationen, die sie am Klavier ihrer verstorbenen Großmutter gemacht hat. „Die Tatsache, dass ich „Birthmark“ komplett auf diesem Klavier geschrieben habe, macht das Album zu einer sehr persönlichen Angelegenheit für mich“, erklärt Hukkelberg. Zugleich ist es ihre wahrscheinlich poppigste Platte geworden.

Das Klavier hört man in den einzelnen Songs mal mehr, mal weniger deutlich heraus. Es wird von Percussion-Elementen (oftmals zweckentfremdete Haushaltsgegenstände), elektronischen Beats, Field Recordings und Samples begleitet. In ihren Texten beschäftigt sich Hukkelberg mit Alltäglichkeiten genauso wie mit existenziellen Fragen wie dem Klimawandel. Herauskommt ein abwechslungsreiches Album, in dem Rhythmus-Fixierung („Rules“, „Catch Me If You Can“) ebenso eine Rolle spielt wie Hukkelbergs R’n’B-Affinität („Crazy“, „Faith“).

Tracklisting

  1. Birthmark
  2. Don’t Dream
  3. Rules
  4. Crazy
  5. Catch Me If You Can
  6. Faith
  7. The Young and Bold I
  8. Tobelittle
  9. Summer Shadows

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