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Release-Datum: 06.11.26
Label: Clouds Hill
Format: Album
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Das sechste Album von Django Django ist nach Aussage von Mastermind Dave Maclean ein „theoretisches Roadmovie“ – eine Erzählung über eine Person, die versucht, die mythische Stadt Doveland in Wisconsin zu finden, über die zwar viele Geschichten existieren, die aber in keiner Landkarte verzeichnet ist.
Aus dieser Idee schmieden die Londoner eine überraschend ruhige LP zwischen Folk, Blues, Americana und psychedelischem Pop. Die elektronischen Extravaganzen und dicht geschichteten Synthesizer-Sounds des ausufernden Vorgängeralbums „Off Planet“ sind fast komplett verschwunden. Dafür dominieren akustische Gitarren, Piano, organische Percussion und dezente Bläser- und Streicherarrangements, die für einen erdigen, warmen und entschleunigten Klang sorgen. Dabei schwingt auch eine gewisse Melancholie mit, die besonders in Stücken wie „Meteorite“, „Year Of The Snake“ und „Quicksand“ zur Geltung kommt. Gleichzeitig beweisen Django Django mit den groovenden „So Heavy“ und „Feel Alright“, dass sie auch ein bisschen flotter unterwegs sein können.
Trotz kleinerer Längen und ein paar unscheinbaren Songs ist „Doveland“ insgesamt ein reifes, atmosphärisches Album, das weniger auf unmittelbare Euphorie als auf eine entspannte Stimmung setzt.
Tracklisting
- Meteorite
- Cameos
- Still Life
- Little Me (feat. Hak Bakar)
- Year Of The Snake
- Quicksand
- Left Adrift
- So Heavy
- Bird Song
- Indigo Road
- Dirty Hotel Blues
- Feel Alright (feat. Max Pope)
