Tindersticks – No Treasure But Hope

In Reviews von Eric

Wer im Musikzirkus nach Konstanz, Verlässlichkeit und gleichbleibender Qualität sucht, landet fast automatisch bei den Tindersticks. Seit fast drei Jahrzehnten liefert die Band aus Nottingham alle paar Jahre zuverlässig ein gutes Album ab. Dabei haben die Männer um Mastermind Stuart Staples ihren Sound zur Meisterschaft gebracht: sophisticated Kammerpop mit einer Träne im Knopfloch.

Das neue Album „No Treasure But Hope“ fügt sich nahtlos in den Tindersticks-Kosmos ein. Es wurde von langer Hand vorbereitet und dann in Rekordzeit aufgenommen, die Texte entstanden 2018, im Frühjahr 2019 ging es ins Studio. Staples‘ Märchenonkel-Stimme wird von samtener Instrumentierung begleitet, zu den typischen Band-Instrumenten gesellen sich Streicher, Vibrafon und Klavier. Durch seine jazzigen Einflüsse, die sich vor allem, aber nicht nur im Drumming zeigen, wirken die Stücke leicht und raffiniert zugleich. Wenn dann in Songs wie „Pinky In The Daylight“ und „Take Care In Your Dreams“ noch mediterranes Flair hinzukommt, steht einem Abend mit einer guten Flasche Rotwein nichts mehr im Wege.

Tracklisting

  1. For The Beauty
  2. The Amputees
  3. Tress Fall
  4. Pinky In The Daylight
  5. Carousel
  6. Take Care In Your Dreams
  7. See My Girls
  8. The Old Mans Gait
  9. Tough Love
  10. No Treasure But Hope

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