The Heavy – Sons

In Reviews von Eric

Bei einem Album von The Heavy weiß man immer, was man kriegt: dreckig-schwitzigen Soul/Funk, angereichert mit einem Gutteil Garagen-Rock. Das Quartett aus Bath hat seinen Sound gefunden und liefert konstant ab. Das ist auch auf ihrer fünften LP „Sons“ nicht anders.

Der Opener „Heavy For You“ weißt direkt den Weg: ein Blues-Rhythmus, getragen von einem kräftigen Schlagzeug und einem Klavier-Loop, dazu ein raues Gitarrenriff sowie der definierende Gesang von Frontmann Kelvin Swaby der sowohl mit roher Kraft als auch sensibler Deepness agiert. Tanzbarkeit ist bei dem Song genauso geboten wie beim James-Brown-Tribute „Better As One“, dem Black-Keys-artigen Rocker „Fire“ oder dem spitzen Prince-Funk von „Simple Things“. Erst die letzten beiden Stücke nehmen als dunkle Tarantino-Balladen etwas das Tempo heraus, der Rest platzt fast vor Energie und Dynamik.

The Heavy schaffen es auch auf „Sons“, die gute Form der Vorgängeralben zu konservieren. It’s only Rock’n’Roll but I like it.

Tracklisting

  1. Heavy For You
  2. The Thief
  3. Better As One
  4. Fire
  5. Fighting For The Same Thing
  6. Hurt Interlude
  7. Put The Hurt On Me
  8. Simple Things
  9. A Whole Lot Of Love
  10. What Don’t Kill You
  11. Burn Bright

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