The Flaming Lips – King’s Mouth

In Reviews von Eric

Wer die letzten Veröffentlichungen von The Flaming Lips verfolgt hat, wird vom Klang ihres neuen Albums wenig überrascht sein: auf „King’s Mouth“ versammeln sich Stücke, die im Kern Popsongs sind, um die herum jedoch einige experimentelle Sounds gebaut werden, die ihnen Sperrigkeit verleihen. Bandleader Wayne Coyne wird am Mikrofon diesmal von Mick Jones (The Clash) begleitet, der Spoken-Word-Passagen beisteuert.

Im Gegensatz zu früher hat die 1983 in Oklahoma City gegründete Band in letzter Zeit vermehrt auf Keyboards und Synthesizer gesetzt und dafür die Psych-Rock-Gitarren zurückgestellt. Das bleibt auch auf der 15. LP so. Außnahmen sind die beiden Abschlussstücke „Mouth Of The King“ und „How Can A Head“, die von einer Akustikgitarre geleitet werden und um die herum spacige Synthies schießen. Hier zeigt sich die verspulte Poppigkeit, für die ihre Fans The Flaming Lips lieben.

Andere Songs gehen nicht so leicht ins Ohr: „Giant Baby“ oder „How Many Times“ zeichnen sich eher durch sich langsam bewegende Soundscapes aus, die von gesprochenen Meditationen unterbrochen werden. So ist die komplette Erschließung von „King’s Mouth“ für die Hörer*innen zuweilen ein mühsames Unterfangen.

Tracklisting

  1. We Don’t Know How and We Don’t Know Why
  2. The Sparrow
  3. Giant Baby
  4. Mother Universe
  5. How Many Times
  6. Electric Fire
  7. Life Of The City
  8. Feedaloodum Beetle Dot
  9. Funeral Parade
  10. Dipped In Steel
  11. Mouth Of The King
  12. How Can A Head

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