Love Fame Tragedy – I Don’t Want To Play The Victim, But I‘ m Really Good At It

In Reviews von Eric

Für sein Soloprojekt Love Fame Tragedy, benannt nach einer Picasso-Ausstellung, hat Wombats-Sänger Matthew „Murph“ Murphy eine illustre Gästeschar versammelt. Auf der Debüt-EP sind Musiker von den Pixies, alt-J und Soundgarden zu hören.

Durch Murphys einprägsame, bekannte Stimme liegt natürlich ein Vergleich zu seiner Stammband nahe, und der Pop-Appeal und die Eingängigkeit von The Wombats findet man tatsächlich auf „I Don’t Want To Play The Victim, But I‘ m Really Good At It“. Das trifft vor allem auf den Opener „My Cheating Heart“ zu, das eine catchy Gitarre und einen sofort mitsingbaren Refrain präsentiert. Danach nimmt Murphy aber einen anderen Pfad, in den ruhigeren „Backflip“ und „Pills“. Vor allem letzteres hat mit seinen Keyboards und verschleppten elektronischen Beats klare Unterscheidungsmerkmale. Der Abschlusstrack „Brand New Brain“ erinnert gar an den zurzeit angesagten Alt-R’n’B, ist aber dennoch in ein Pop-Gewand gekleidet.

Vor allem, wenn Murphy die ruhigen Töne anschlägt, wird klar, warum er diese Songs unter einem neuen Namen veröffentlichen wollte – sie hätten nicht zu The Wombats gepasst. Verfolgt er diesen Weg weiter, könnte Love Fame Tragedy wirklich interessant werden.

Tracklisting

  1. My Cheating Heart
  2. Backflip
  3. Pills
  4. Brand New Brain

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