Island – When We’re Still

In Reviews von Martina

Island wie das Land oder Island = Insel? Der Name einer Band verrät nicht gleich die Herkunft, oder doch? Teilweise jedenfalls. Das Quartett, das den Namen Island trägt, ist in Großbritannien, also einer Insel beheimatet. Der Sound, den die junge Truppe fabriziert, könnte genauso gut aus dem skandinavischen Raum stammen.

Sehr emotional, kühl und verträumt, manchmal zerbrechlich, eröffnet „Just That Time Of The Night“ mit einer empfindsam gitarrengeformten Melodie das Minialbum. Beim nächsten Stück geht es allmählich poppiger zu. Das Saiteninstrument stellt sich immer mehr in den Vordergrund und harmoniert mit weicher Linie zur angerauten Stimme. „She“ kommt auch nicht ohne Ohrwurm-Appeal daher. Ein kraftvoller Schlagzeugrhythmus bebt durch den Song und passt sich perfekt den melodiesüchtigen Instrumenten an.

Selbst was nach einer Ballade klingt, verliert mit derb gespielten Gitarrenriffs und den immer wiederkehrenden kraftvollen Gesang für kurze Zeit sein zartes Gesicht. Doch wenn die Instrumente wieder entschleunigt werden, darf weitergeträumt werden.

Tracklisting

  1. Just That Time Of The Night
  2. All In My Head
  3. She
  4. Lyra

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