Circa Waves – Never Going Under

In Reviews von Eric

Circa Waves sind eine dieser prototypischen britischen Indie-Bands, die zwischen unmittelbar eingängigen Songs einerseits und offensichtlichem Kopistentum schwanken. Das ändert sich auch auf dem inzwischen vierten Album der Liverpooler nicht.

Zur ersten genannten Kategorie gehören sicher die beiden Eröffnungsstücke – „Never Going Under“ überzeugt als No-Bullshit-Indierock mit dickem Gitarrenriff, „Do You Wanna Talk“ als poppiges Gegenstück mit catchy Refrain (inkl. Handclaps). Zur zweiten Kategorie gehören „Hell On Earth“ und „Electric City“ – hier setzt die Band nach dem Baukastenprinzip formelhafte Songs zusammen, die Anteile von The Wombats und Two Door Cinema Club sowie in geringerem Umfang The Strokes und Arctic Monkeys beinhalten. Interessanter wird es nochmal bei den persönlichen Liedern von Frontmann Kieran Shudall, „Carry You Home“ und „Northern Town“, in denen er über die Geburt seines Kindes bzw. seine Eltern singt.

Mit diesem Album gehen Circa Waves titelgemäß nicht unter, den Rockolymp erklimmen sie damit aber auch nicht.

Tracklisting

  1. Never Going Under
  2. Do You Wanna Talk
  3. Hell On Earth
  4. Your Ghost
  5. Carry You Home
  6. Northern Town
  7. Electric City
  8. Want It All Today
  9. Golden Days
  10. Hold On
  11. Living In The Grey