Ash – Teenage Wildlife: 25 Years Of Ash

In Reviews von Eric

Ash, das heißt seit 25 Jahren: simpler, aber hochmelodiöser Power-Pop mit einem Schuss Melancholie und ein bisschen Kitsch, aber auch großem Mitsing- und Eingängigkeitsfaktor. Zum vierteljahrhundertlichen Bandjubiläum entscheidet sich das nordirische Trio (das zwischenzeitlich mit Gitarristin Charlotte Heatherley zum Quartett wuchs) für ein ausführliche Werkschau, die mit über 50 Songs in der Deluxe-Version weit über ein „Best Of“ hinausgeht.

„Teenage Wildlife“ zeichnet die Karriere von Ash nach, vom Debütsong „Jack Names The Planets“ bis zu Stücken des letzten Albums „Islands“. Das brandneue „Darkest Hour Of The Night“ erreicht zwar nicht die Hitqualitäten anderer Ash-Songs, vereint aber dennoch die typischen Zutaten: ein treibendes Schlagzeug, hymnische Gitarren, ein Refrain zum Mitklatschen und Tim Wheelers jungenhaft-alterslose, sehnende Stimme. Die Zusammenstellung räumt verdientermaßen Stücken von „1977“ und „Free All Angels“, den besten Alben der Band, den meisten Platz ein. „Oh Yeah“, „Goldfinger“, „Shining Light“ oder „Burn Baby Burn“ haben auch heute nichts von ihrem jugendlichen Sturm und Drang verloren (soweit ich das als mittelalter Mann beurteilen kann). Ebenfalls schön, dass „A Life Less Ordinary“ aus dem gleichnamigen Film mit Ewan McGregor und Cameron Diaz vertreten ist. Im Vergleich dazu wirken die Songs ihrer „A-Z Series“ wie „Tue Love 1980“ oder „Return Of White Rabbit“ eher blass.

Zu den in der Special Edition enthaltenen 19 Song-Raritäten zählen unter anderem Versionen des Buzzcocks-Klassikers „Everybody’s Happy Nowadays“ (mit Chris Martin als Gastsänger!) und des für immer unkaputtbaren „Teenage Kicks“. Ein passender Song für die ewigen Teenager von Ash.

Tracklisting

  1. A Life Less Ordinary
  2. Arcadia
  3. Darkest Hour Of The Night
  4. Kung Fu
  5. Cocoon
  6. You Can’t Have It All
  7. Girl From Mars
  8. All That I Have Left
  9. Wild Surf
  10. Binary
  11. Uncle Pat
  12. Shining Light
  13. Star-Crossed
  14. Buzzkill
  15. Return Of White Rabbit
  16. Goldfinger
  17. Envy
  18. Sometimes
  19. Coming Around Again
  20. Burn Baby Burn
  21. Dare To Dream
  22. Annabel
  23. Clones
  24. Machinery
  25. Oh Yeah
  26. Projects
  27. Confessions In The Pool
  28. True Love 1980
  29. Angel interceptor
  30. Jesus Says
  31. Petrol
  32. End Of The World
  33. Orpheus
  34. Walking Barefoot
  35. Jack Names The Planets
  36. Twilight Of The Innocents
  37. Here Comes The Music
  38. Spellbound
  39. Teenage Wildlife
  40. I Shall Not Die
  41. Skullful Of Sulphur
  42. Teenage kicks
  43. T.Rex
  44. Waterfall
  45. Saskia
  46. Seventh Circle
  47. Everybody’s Happy Nowadays
  48. Chinese New Year
  49. Wasted On You
  50. Comet Tempel 1
  51. Heroin, Vodka, White Noise
  52. New Tattoo
  53. When I’m Tired
  54. Tinseltown

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