Italo Disco im Doppelpack: Valentino Vivace und Dina Summer

In News von Wolf


Heute veröffentlichen gleich zwei Italo-Disco-Acts neue Alben: Valentino Vivace und Dina Summer.

Zur Platte „Discoteca Vivace“ des Schweizers bleibt nichts anderes übrig als zu sagen, dass sie im derzeitig herrschenden grauen Winter etwas sonnige Sommerstimmung in die geheizten Zimmer bringt. Klingt abgegessen, ist aber so.
Leider kann man sonst nicht viel mehr über sie sagen. Sie bietet keine besonderen Höhen, nichts was einen überrascht aufhören lässt. Ganz ohne (in dem Genre gerne mal vertretene) Ironie und großes Aufheben, ganz selbstverständlich und nonchalant kommt sie vorbei wie ein warme Brise, und zieht dann auch wieder ihrer Wege.

Eine andere Richtung, aus der man sich dem Thema Italo-Pop nähern kann, zeigen Dina Summer. Auch wenn die Wahl des Bandnamens hier erstmal Ironie erahnen lässt, nimmt man sich eigentlich viel zu ernst und versucht auf „Girls Gang“, nostalgisch von Zeiten zu berichten, die man selbst nur aus Erzählungen kennt.
Im Bestreben, einen (imaginären) 80er Jahre Goth-Sound nachzuahmen, landen sie mit Werken wie „Promise Me“ (bei dem der Kitsch aus allen Poren tropft) und dem wirklich lächerlichen „Zombie“ eher im Niveaubereich der Popsängerin Sandra.
So bleibt von diesem eigentlich ehemals vielversprechenden Projekt, wenn sich der Nebel lichtet, neben gehauchter Gruseligkeit, nur eine Menge Pathos mit zu viel Schminke.

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Beirut lässt den Tiger los

In News von Eric


Heute hat Zach Condon alias Beirut seine neue Single veröffentlicht. „Caspian Tiger“ folgt auf das 2023er Album „Hadsel“ und beschäftigt sich mit Konzepten des Verschwindens, der Bewahrung und der Vergänglichkeit von allem, was wir kennen. Der Song ist außerdem Teil des Soundtracks, den Condon kürzlich für die internationale Produktion „A Study of Losses“ der schwedischen Zirkuskompanie Kompani Giraff komponierte.

Abgesehen von drei ausverkauften Konzerten im Berliner Tempodrom im vergangenen Februar ist Beirut seit 2019 nicht getourt, als ihn hartnäckige Halsprobleme dazu zwangen, alle verbleibenden Live-Shows abzusagen, und ihn daran zweifeln ließen, ob er jemals wieder vor Publikum auftreten würde. Das ändert sich im Mai 2025 mit neu angekündigten Konzerten in Belgien, den Niederlanden und Großbritannien.

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