Yuno – Moodie

In Reviews von Eric

Die Debüt-EP von Yuno hätte aufgrund seiner vielen Einflüsse nicht funktionieren können, ist aber im Ergebnis eine ziemlich runde Sache geworden. „Moodie“ entstand in seinem Heimstudio in Jacksonville, Florida, in dem der 27-Jährige seine Songs in Eigenregie entwickelt. Alle Stücke bauen auf einer synthiebasierten Chillwave-Grundierung auf, die Yuno dann verschieden bespielt und entwickelt.

„Amber“ nickt zu einem Dub-Rhythmus den Kopf, „Why For“ bietet verpoppte Metal-Gitarren à la HIM und Leftfield-HipHop-Beats auf. „So Slow“ ist der reinste Chillwave-Track, wie von Washed Outs erstem Album entliehen. Das abschließende „Galapagos“ folgt Frank Oceans Neo-Soul-Idee. Die Qualität mancher Songs erschließt sich erst nach und nach, dann bleiben sie aber hängen. Yuno könnte noch ziemlich spannend werden.

Tracklisting

  1. Amber
  2. No Going Back
  3. Fall In Love
  4. Why For
  5. So Slow
  6. Galapagos

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