Yellow Days – A Day In A Yellow Beat

In Reviews von Wolf

George van den Broek alias Yellow Days aus dem südenglischen Haslemere entdeckte schon mit 16 Jahren seine Liebe zu Funk- und Soul-Platten aus den 60er Jahren. Sie war so groß, dass er sich spontan entschloss, die Schule abzubrechen und sein Leben der Musik zu widmen. Eine gute Entscheidung, denn mit seinem kurz darauf erschienenen Debutalbum „Is Everything OK In Your World?“ erzielte er bemerkenswerte Erfolge und bringt seitdem regelmäßig neues Material raus.

War die Musik damals noch eher träge und resignativ, hat der heute 20-Jährige inzwischen wohl eine etwas positivere Sicht auf das Leben. Oder zumindest eine entspanntere. Geht es textlich immer noch um das tägliche Zurandekommen, sind die immerhin 23 Tracks in lässig laufende Grooves eingebettet, die einem aufgrund ihrer teilweise schon plakativen Reminiszenzen an die guten alten Disco-Zeiten ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. So werden Erinnerungen an Bootsy Collins, George Clinton oder Barry White, aber auch an moderne Zeitgenossen wie Outkast erweckt. Mit „!“ (feat. Bishop Neru) gibt es auch noch ein sehr lässiges, wenn auch kurzes HipHop-Zwischenspiel. Vielleicht eine Richtung, in die er sich in Zukunft weiterentwickeln wird? Denn wir er kürzlich sagte: „Wenn ich ein bisschen älter werde, bin ich nicht mehr Yellow Days.“

Wir sind gespannt, was aus ihm werden wird.

Tracklisting

  1. Intro
  2. Be Free
  3. Let You Know
  4. (The Outsider)
  5. Who’s There?
  6. Getting Closer
  7. Come Groove (Interlude)
  8. Keep Yourself Alive
  9. Open Your Eyes
  10. !
  11. (Pot Party)
  12. Keeps Me Satisfied
  13. You
  14. (What Goes Up Must Come Down)
  15. The Curse
  16. Let’s Be Good To Each Other
  17. Whatever You Wanna Do
  18. Something Special (Interlude)
  19. So Lost
  20. I Don’t Mind
  21. (Mature Love)
  22. Treat You Right
  23. Love Is Everywhere

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