The Bland – Beautiful Distance

In Reviews von Eric

Als The Bland vor einigen Wochen ihr neues Album in gelbe Oberteile gewandet und auf einem Boot vorstellten, das bei Sonnenuntergang über die Spree schipperte, war die Szenerie fast zu passend für den Sound der schwedischen Band: Sorgenfreier Indiepop, wie gemacht für lange Sommerabende, kühle Drinks und lässiges Mitwippen.

„Beautiful Distance“ bezieht seine Einflüsse von allen Bands, die man für ihre an Perfektion grenzende Leichtigkeit schätzt: Vampire Weekend, The Beach Boys, Shout Out Louds, The Cardigans. Dabei beherrscht das Quintett tanzbare, potenzielle Indie-Disco-Hits – siehe „17“ und „Never Again“ – genauso wie nachdenkliche Balladen wie „Baby I’m Down“ und „Wanderer“. Kritisieren lässt sich vielleicht die etwas dünne Produktion, und dass The Bland eine dezidiert eigene Handschrift fehlt. Aber mit der Sonne im Gesicht, einem Gin Tonic in der Hand und „Beautiful Distance“ auf den Ohren verflüchtigt sich dieser Gedanken alsbald wieder.

Tracklisting

  1. 17
  2. Stop for Me Baby, Please
  3. Beautiful Distance
  4. Never Again
  5. Like the Rest
  6. Babe I’m Down
  7. Fuckup
  8. Sunday Afternoon
  9. Scars
  10. Wanderer

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