Say Yes Dog – Voyage

In Reviews von Eric

Ganze vier Jahre ließ sich das deutsch-luxemburgische Trio Say Yes Dog Zeit für den Nachfolger seines Debütalbums. Diese Zeitspanne füllte die Band erst mit Festivalauftritten und dann mit einer bewussten Pause, bevor sie sich an ein neues Werk heranwagten.

Ähnlich dem Vorgänger bietet „Voyage“ cleveren Elektropop, der sowohl Wärme als auch Coolness ausstrahlt. Neben den üblichen Synthesizern und Beats verwenden Say Yes Dog auch viele analoge Instrumente. Durch diese Mischung aus (Bass-)Gitarren, Drums und clubbigen Klängen sind Vergleiche zu Metronomy und Hot Chip oder deutschen Acts wie Woman und Xul Zolar nicht weit, um den Sound der LP zu beschreiben. Die Band verlässt sich dabei auf eine leicht nostalgische Ästhetik, die vor allem durch 80ies-Synthies und synthetische Drums wie in „Lies“ und „Sugar“ erzeugt wird. Neben den tanzbaren Stücken gibt es aber auch ruhig-spacige Songs wie „Golden Nights“ und „The Same“, die ein wenig an Air erinnern. Ein eindeutig herausstechender Hit ist dennoch auf „Voyage“ nicht zu finden, aber Say Yes Dog schaffen einen in sich geschlossenen Sound-Kosmos, durch den man gerne schwebt.

Tracklisting

  1. Deep Space
  2. My Soul
  3. Lies
  4. Golden Nights
  5. Heartless
  6. Feel Better
  7. Sugar
  8. Into You
  9. Love Notes
  10. The Same

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