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Release-Datum: 27.03.26
Label: Young
Format: Album
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Auf ihrem neuen Werk „Sexistential“ klingt Robyn weniger housig als beim siebeneinhalb Jahre zurückliegenden Vorgänger, sondern mehr dunkel-discoid. Dazu verhandelt die Schwedin Themen wie Sexualität, Mutterschaft, Unabhängigkeit und Identität. Aber natürlich alles in tanzbar.
Als Person mittleren Alters, alleinerziehende Mutter und mitten in einer In-vitro-Fertilisation hat man keine Zeit für längere romantische Anbahnung, die Libido gibt den Takt der LP vor: „I’m already ten weeks in maternity. Fuck a single mom, I’m not judgmental“, rappt sie im Titeltrack, dazu pumpt ein tiefer Bass und pulsiert ein Synthie – insgesamt nicht weit weg vom ersten Disclosure-Album. Die Lead-Single „Dopamine“ hat da deutlich mehr Popappeal, auch wenn Robyn über chemische Prozesse im Körper singt. Nur „Light Up“ bietet in Musik und Text so etwas wie Romantik und Sehnsucht: „I’m just trying to be your girl.“
Robyn hat es auf „Sexistential“ eher eilig, weniger als die Hälfte der Tracks liegt oberhalb der dreieinhalb-Minuten-Marke, und das auch nur knapp. Aber das hat simple Gründe: „Button down my shirt, go on make a mess. Make it quick, I´m about to burst.“ Musik für gewisse Stunden.
Tracklisting
- Really Real
- Dopamine
- Blow My Mind
- Sucker For Love
- It Don’t Mean A Thing
- Talk To Me
- Sexistential
- Light Up
- Into The Sun
