Nobodys Face – Chemical Animals

In Reviews von Wolf

Nobodys Face mag manchem als DJ von Marteria und Produzent von Green Berlin bekannt sein. Selbst hat er aber auch genug zu sagen und nun seine zweite Soloplatte draußen. Die sollte eigentlich nur „Animals“ heißen und war als eine Art Konzeptalbum geplant, bei dem alle Tracks auf Tiergeräuschen basieren. Das hat er nun doch nicht so konsequent durchgezogen, aber bei einigen Stücken sind sie noch zu hören.

Herausgekommen sind zwölf frische Tracks verschiedenster Stile. Früher Calvin-Harris-Funk, Timbaland-scher Electro-R&B, Dance-Steps wie bei Chromeo oder verquerer Electro a la Mr. Oizo versammeln sich hier. Dazwischen tummeln sich immer wieder (meist lässige) HipHop-Tracks, bei denen auch alte Weggefährten wie Chefket, Majan und Marteria zu Wort kommen. Zusammen bilden sie einen vielfältigen Schwarm, der aber gemeinsam in die gleiche Richtung treibt. In alle Ecken des Habitats des modernen Clubgängers. Das erinnert ein bisschen an DJ Mehdis „Lucky Boy“, nur dass die Songs hier tatsächlich alle komplett ausgearbeitet sind.

Die Chemie stimmt hier auf jeden Fall – einfach tierisch!

Tracklisting

  1. That’s Right
  2. On Point
  3. Andere Welt
  4. Pacific
  5. Gelbschnabelsturmtaucher
  6. Animals
  7. Chemicals
  8. Treiben
  9. Pour Bonifacio
  10. Marigold
  11. The Differance
  12. Cricket Game

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