Metric – Art Of Doubt

In Reviews von Andreas

„Zurück zum Rock“ (Musikblog.de). „Ausgelatschte Pfade“ (Musikexpress.de). “ Zwölf unglaubliche neue Songs aus dem Hause Metric, die so in Ordnung sind, dass man sie wahrscheinlich nächste Woche schon vergessen haben wird“ (Plattentests.de). Nun aber mal langsam! Es geht hier um das siebte Album der kanadischen Band Metric, das „Art Of Doubt“ heißt und aktuell von Rezensenten gern in das Fach „gerade mal durchschnittlich“ einsortiert wird. Für mich nicht ganz verständlich. Auch wenn schnell klar ist, dass es nicht an die ersten Metric-Werke oder „Symphonies“ aus dem Jahr 2009 heran kommt.

Dennoch: nach dem wirklich (!) durchschnittlichen „Pagans In Vegas“ und dem nur leidlich besseren „Synthetica“ darf „Art Of Doubt“ als Schritt in die richtige Richtung gezählt werden. Schon allein weil der Titeltrack mit seinen Gitarrenriffen direkt im Gedächtnis einparkt. Und weil einen Sängerin Emily Haines im soft-synthetischen „Now Or Never Now“ problemlos um den Finger wickelt. „Risk“ gibt den Gitarren und Synthies herrlich viel Platz zum träumen und mit „No Light On The Horizon“ lässt es sich ganz wunderbar aus diesem Album herausschlendern.

Also: Ja, hier wird nichts neu erfunden. Weder die Rock- oder elektronische Musik und auch nicht der Sound der Band Metric. Ja, wer auf Synthesizer allergisch reagiert, sollte dieses Album wahrscheinlich eher meiden. Das hätte er dann aber auch schon bei den beiden Vorgängern tun sollen. Wer allerdings mit beidem klar kommt und Metric eh zugeneigt ist, dürfte mit „Art Of Doubt“ einige tolle Momente erleben.

Tracklisting

  1. Dark Saturday
  2. Love You Back
  3. Die Happy
  4. Now Or Never Now
  5. Art Of Doubt
  6. Underline The Black
  7. Dressed To Suppress
  8. Risk
  9. Seven Rules
  10. Holding Out
  11. Anticipate
  12. No Lights On The Horizon

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