Jordan Mackampa – Foreigner

In Reviews von Eric

Sein Debütalbum ist ein Schmelztiegel der Kulturen, mit den Jordan Mackampa aufwuchs. Von den Klängen seines Geburtslands, der Republik Kongo, über den HipHop seiner Kindheit in Nord-London bis zum Indie-Rock seiner Teenagejahre in Coventry. Den Sound von „Foreigner“ stellt man sich am besten als folkigen Soul mit ein paar zusätzlichen Gitarren vor. „Der kongolesische Einfluss ist besonders im Rhythmus spürbar, in der Dynamik und der Synkopierung, die die Songs zusammenhalten”, erklärt Mackampa selbst. Grime und HipHop wiederum hätten einen besonderen Einfluss auf sein Selbstverständnis als Musiker und seine Art aufzutreten.

Mackampa behandelt auf der LP Themen, die ihn schon sein Leben lang beschäftigen, wie den Kampf mit seinem Glauben, Rassismus oder das Gefühl nicht dazuzugehören. Aber es geht auch um Liebe, wie im Opener, dem extraschmissigen und Bossa-Nova-beeinflussten „Magic“. „Tight“ und das Titelstück gerieren sich als kultivierte Balladen mit Klavier- und Streicherunterstützung. „What I Am“, „Eventide“ und „Warning Signs“ sind elegante Soul-Songs, bei denen man eines der großen Vorbilder des Musikers, Marvin Gaye, heraushören kann.

„Foreigner“ ist ein persönliches und abwechslungsreiches Album, das Jordan Mackampa zu einem der interessantesten Newcomer des bisherigen Jahres macht.

Tracklisting

  1. Magic
  2. Love At First Sight
  3. Tight
  4. What Am I
  5. Parachutes
  6. Lula
  7. Foreigner
  8. Care For Your Mother
  9. Eventide
  10. Under
  11. Warning Signs

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