Forth Wanderers – Forth Wanderers

In Reviews von Eric

Forth Wanderers aus New Jersey spielen auf ihrem zweiten, selbstbetitelten Album charmanten, rumpeligen Indierock mit deutlichem 90ies-Einschlag. Pitchfork nannte das Quintett um Sängerin Ava Trilling eine „feel-good movie version of a suburban rock band“ –was durchaus als Kompliment gemeint ist. Denn die Band erschafft kleine Hymnen, die durch die von den Gitarren gesetzten Widerhaken, die stolpernden Drums und die Melodie-Breaks spannend bleiben. Zudem singt Trilling nonchalant und unverstellt über ihre Gefühlswelten, und dies durchaus mit Humor: „He says he likes my taste. But I bite his tongue, you know, just in case he starts to fall in love.“

Die Songs funktionieren gut als stimmungsvolle Einheit. „Nevermine“ lehnt sich dabei an „Undone (The Sweater Song)“ von Weezer an, „Ages Ago“ erinnert an den lieblichen Rumpelpop von Alvvays, das leiernde Akustikstück „Be My Baby“ könnte auch von Mac DeMarco stammen, „Temporary“ bedient sich der verwaschenen Sounds von Pavement.

„Forth Wanderers“ ist ein Album, das in seiner Unprätentiosität und seiner Kratzigkeit umso heller strahlt.

Tracklisting

  1. Nevermine
  2. Company
  3. Ages Ago
  4. Taste
  5. Not for Me
  6. Be My Baby
  7. New Face
  8. Saunter
  9. Tired Games
  10. Temporary

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