Clock Opera – Carousel

In Reviews von Wolf

Der Titel des neuen Albums „Carousel“ lässt es schon vermuten: Nach dem eher etwas bedrückenden letzten, crowdfinanzierten Album „Venn“ hat die Gruppe um Guy Connelly, der nebenbei auch immer wieder die Musik für verschiedene Theaterproduktionen schreibt, nun wieder einen positiveren, leichter zugänglichen, geradlinigeren Weg eingeschlagen.

Gleich der erste Song „Be Somebody Else“ lässt den Körper rhythmisch zucken und die Anlage lauter drehen. Da tickert das Schlagzeug energetisch wie ein gut geöltes Uhrwerk. Schwung bringen Klavier, Synths und sogar (für die Band bisher unbekannte) Bläser. Highlights werden auch nach dem Ausstieg des Gitarristen Andrew West von funky Gitarren gesetzt. Zusammen mit dem für die Band charakteristischen Alt-Gesang bildet sich eine treibende Energie, die fast mathematisch berechnet wirkt, aber trotzdem immer wieder überrascht. Da müssen sie sich keineswegs hinter Platten von Spoon oder den Foals verstecken.

Tracklisting

  1. Be Somebody Else
  2. Carousel
  3. Run
  4. Imaginary Nation
  5. Howling At The Moon
  6. I Surrender
  7. Algorhythm
  8. Snake Oil
  9. Super Blue Blood Moon
  10. Last Things First

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