Allah-Las – LAHS

In Reviews von Eric

Seit ihrem Debütalbum von vor sieben Jahren sind die Allah-Las aus Los Angeles die Go-to-Band für alle, die den Vibe Kaliforniens der 1960er und 1970er Jahre auch im 21. Jahrhundert spüren wollen. Vollkommen entspannt und mit einem Schuss Psychedelia angereichert, groovt sich das Quartett auch durch LP Nummer vier – der Titel „LAHS“ geht mit einem Augenzwinkern an diejenigen, die den Bandnamen immer noch falsch schreiben – mit einem Mix aus Westcoast-Pop, Surf-Sounds und Psych-Rock´n´Roll. Mood? Ganz viel davon. Veränderungen? Fehlanzeige.

Obwohl, ein paar kleine Änderungen lassen sich ausmachen: So singt Schlagzeuger Matt Correia bei „Prazer Em Te Conhecer“ auf Portugiesisch. Der Bass bei „Electricity“ und „Houston“ mutet in seinem Stoizismus krautrockig an, während „Roco Ono“ und „Star“ ein paar Soul-Einsprengsel erkennen lassen. Ansonsten gibt es die üblichen Zutaten, die man an den Allah-Las zu schätzen weiß: verwaschene Fuzz- und Twang-Gitarren, lässiges Drumming, tiefgreifendes Bassspiel und der sonnengebleichte Gesang von Frontmann Miles Michaud.

Hypnotisch wie ein Peyote-Trip und gleichzeitig harmonisch wie ein Hippie-Happening präsentiert sich „LAHS“, auch wenn hier nichts mehr überrascht.

Tracklisting

  1. Holding Pattern
  2. Keeping Dry
  3. In The Air
  4. Prazer Em Te Conhecer
  5. Roco Ono
  6. Star
  7. Royal Blues
  8. Electricity
  9. Light Yearly
  10. Polar Onion
  11. On Our Way
  12. Houston
  13. Pleasure

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