A.S. Fanning – Take Me Back To Nowhere

In Reviews von Martina

Der aus Irland stammende, in Berlin lebende Musiker A.S. Fanning veröffentlicht mit „Take Me Back To Nowhere“ sein viertes Album, in dem er Folk, Rock, Wave und psychedelische Elemente verarbeitet. Die neuen Songs entstanden gemeinsam mit seiner internationalen Liveband: Bernardo Sousa (E-Gitarre), Dave Adams (Orgel, Synthesizer, Klavier), Fred Sunesen (Schlagzeug) und Felix Buchner (Bass). Als Gastmusikerin steuerte Marta Zapparoli atmosphärische Klangtexturen bei.

Zur dunklen Stimme von Fanning passt der meist pessimistische Grundton der Songs. Der besänftigende Bariton erzählt alles seelenruhig zu dezenten Melodien, die sich breitflächig aus elektronischer Frickelei verwirren und dezent die Worte begleiten, bis sich Gitarren und Schlagzeug mild entfalten. Zurücklehnen, die Augen schließen, sich darauf einlassen und zuhören, was der Herr zusagen hat. Die dumpfen Klängen von „Today Is For Forgetting“ lassen den Kopf nicken und setzen die Beine in minimale Tanzbewegung.

Bei dem Song „Now I‘m In Love“ kristallisiert sich keine Lebensfreude heraus. Nach Liebe und Romantik wird der Sound ein wenig umgekrempelt und „Idiot Leader“ ein Gothic-Schleier umgehangen, unter dem sich die Gitarre bemerkbar macht. Danach übernimmt die sanfte Schwermut das bittersüße Ende von A.S. Fannings trüben Gesichten.

Tracklisting

  1. Save Us
  2. Today Is For Forgetting
  3. Back To Nowhere (Part 1)
  4. Now I’m In Love
  5. Romance
  6. Idiot Leader
  7. Back To Nowhere (Part 2)
  8. Stay Alive
  9. Western Medicine
  10. Back To Nowhere (Part 3)
  11. Talking To Ourselves
  12. Epilogue