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Release-Datum: 10.07.26
Label: Third Man Records
Format: Album
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Jack White ist ein Workaholic. Kaum hatte er 2024 die Tour zu seinem neuen Album beendet, ging er ins Studio, um sich an den Nachfolger zu machen. Die titelgebende Figur „Frozen Charlotte“, die auf dem Cover zu sehen ist, entstand laut White aus einer zerbrochenen Matrosenfigur, auf die er ein blaues Totenschädel-Objekt klebte, und soll auf viktorianische Puppen mit dem gleichen Namen beruhen.
Abgesehen von dieser schrägen Geschichte überrascht der Mann aus Detroit auf seiner siebten LP kaum. Und das ist auch gut so, spielt doch niemand den bluesigen Rock’n’Roll mit so viel roher, frenetischer Energie wie er. Mit seiner dreiköpfigen Band liefert er einen auf das Wesentliche konzentrierten, dichten Sound, aus dem nur White selbst mit seinem intensiven Gesang und seinen Gitarrensoli hervorsticht. So gibt es auch keinen Song, der wirklich herausragt, vielmehr ist „Frozen Charlotte“ ein Gesamtkunstwerk für alle Freund*innen des rauen Rock’n’Roll.
Tracklisting
- G.O.D. And The Broken Ribs
- Derecho Demonico
- There’s Nobody There
- Raising The Grain
- You’ll Never Fix Me
- Nobody Knows
- Dollar Bill
- I Can’t Believe What I’m Hearing
- Thick As Thieves
- All Alone Again
- She’s In A Frenzy
- Making Contact
- Neighbors Blues
