Blaudzun – Best Of

In Reviews von Martina

Dass Zeit nur ein Wimpernschlag ist, bestätigt sich mal wieder. Unglaublich, dass die erste selbstbetitelte Veröffentlichung des niederländischen Musikers Johannes Sigmond, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Blaudzun, wirklich schon 2008 erschienen ist. Nach knapp zwei Jahrzehnten fasst er seine Werke zusammen und pickt die Highlights seiner langen Karriere heraus. Es entsteht ein Mixtape von 17 Songs, mit der unverkennbaren Blaudzun-Identität aus Gitarren-geformten Melodien und berührenden Balladen. Über die Jahre entstanden mehrere Nummer-Eins-Alben, er heimste mit seiner Musik goldene Schallplatten ein und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Ein „Best Of“ ist immer eine gute Sache, um sein Gedächtnis aufzufrischen und länger nicht gehörte Songs wieder neu zu entdecken. Bei Blaudzun gibt es genügend, um sich zu erinnern wieviel Gutes entstanden ist, wie etwa „Halcyon“, „Promises Of No Man´s Land“ oder „Too Many Hopes For July“.

Der Musiker selbst findet solche Compilations als idealen Einstieg, das musikalische Schaffen einer Band, eines Künstlers kennenzulernen. Und diejenigen, die schon alles kennen, haben ein schönes Sammelsurium an Musikstücken.

Wie es mit der Musik von Blaudzun weitergeht, wird sich zeigen. Denn laut Aussage des Künstlers schließt diese Sammlung für ihn ein musikalisches Kapitel ab, gleichzeitig hat die Arbeit an einem neuen Studioalbum begonnen.

Tracklisting

  1. Real Hero
  2. Halcyon
  3. Solar
  4. Shades
  5. Wolf’s Behind The Glass
  6. Islands
  7. Promises Of No Man’s Land
  8. Flame On My Head
  9. Midnight Room (Prague Version)
  10. Hey Now
  11. Heavy Flowers
  12. Too Many Hopes For July
  13. Blindspot
  14. Elephants
  15. Kayo
  16. Bonfire
  17. Wingbeat