Mura Masa – Mura Masa

In Reviews von Eric

Das Debütalbum von Alex Crossan alias Mura Masa klingt genauso wie man sich heute großstädtische oder, genauer, Londoner Musik vorstellt: Ein hochenergetischer Blend verschiedenster Stile, tanzbar und seelenaufreißend, nett mit einem Ruch Street Cred, unendlich indvidualisierbar und trotzdem/deswegen massenkompatibel. Und gemacht natürlich von einem blassen Jungen, der aus Guernsey stammt.

Mura Masa tritt in der Klasse eklektisch-internationaler Tanzmusik die legitime Nachfolge von Disclosure an, die vor vier Jahren mit einem ähnlich bemerkenswerten Erstling reüssierten. Noch eine Spur hittiger zwar, aber hey, dafür hat dieser Junge mehr Soul. Diesen mischt er, wie es heute guter Brauch ist, mit so ziemlich allem – Dancehall, Dubstep, Garage, Trap, Tropical-House, Funk – zu einem Pop-Hybriden so gegenwärtig wie der abwesende Sommer. Hat hier jemand gesagt das sei so haltbar wie ein neuer Instagram-Filter? Ach was! Hier und da juckt und zuckt es mal, aber voll YOLO carpe diem und so! Für die coolen Kids gibt es die Gäste A$AP Rocky, Desiigner und Charli XCX, für die Alterslosen Jamie Lidell und für die alten Säcke Damon Albarn. Beste Party (dieses Jahr)!

Tracklisting

  1. Messy Love
  2. Nuggets [feat. Bonzai]
  3. Love$ick [feat. A$AP Rocky]
  4. 1 Night [feat. Charli XCX]
  5. All Around The World [feat. Desiigner]
  6. Give Me The Ground
  7. What If I Go? [feat. Bonzai]
  8. Firefly [feat. NAO]
  9. Nothing Else! [Feat. Jamie Lidell]
  10. Helpline [feat. Tom Tripp]
  11. Second 2 None [feat. Christine And The Queens]
  12. Who Is It Gonna B [feat. A. K. Paul]
  13. Blu [feat. Damon Albarn]

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