Foster The People – Sacred Hearts Club

In Reviews von Eric

Foster The People haben ihre Leichtigkeit wiedergefunden. Nachdem das zweite Album des US-Trios hörbar unter dem Druck ihres großen Hits „Pumped Up Kicks“ litt – die Band verlor sich darauf in der Suche nach einem anderen Sound –, sind sie mit dem Nachfolger „Sacred Hearts Club“ wieder bei simpel-eingängiger Popmusik angekommen. Und lassen dabei ihre kalifornische Herkunft in die Songs einfließen, die nach einer entspannten Party am Strand klingen.

„Sacred Hearts Club“ bietet eine Kollektion bunt gemischter, zeitgemäß produzierter Popsongs. Die Beats haben eine hörbare HipHop-Herkunft, um die herum leichthändige Melodien gebaut werden. Die erste Hälfte des Albums füllen Foster The People dabei mit Stücken, die auch im Konsens-Radio gute Chancen auf Airplay haben. Das Interlude „Orange Dream“ bildet die Grenze zur interessanteren zweiten Hälfte, bei der die Band mehr ausprobiert, ohne den sich von der Eingängigkeit zu verabschieden. Die hoppelnde Rhythmussektion von „Static Space Lover“ verleitet zum Lächeln, während bei „Lotus Eater“ beherzt in die E-Gitarrensaiten gegriffen wird und sich „Loyal Like Sid & Nancy“ Richtung EDM bewegt.

Einen Überhit schaffen Foster The People auf „Sacred Hearts Club“ zwar nicht, aber Songs so locker und gelöst wie hier zu präsentieren schafft auch nicht jede Band.

Tracklisting

  1. Pay The Man
  2. Doint It For The Money
  3. Sit Next To Me
  4. SHC
  5. I Love My Friends
  6. Orange Dream
  7. Static Space Lover
  8. Lotus Eater
  9. Time To Get Close
  10. Loyal Like Sid & Nancy
  11. Harden The Paint
  12. III

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