Travis – 24.05.16

In Konzerte von Martina

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Als Travis 2013 die Kölner Live Music Hall rocken wollten, wurde der Auftritt kurzfristig abgesagt. Damals standen, an einem frischen Dezemberabend, viele ahnungslose Fans vor verschlossener Tür. Wann und ob es einen Nachholtermin geben wird stand noch in den Sternen. Seitdem war es still um die immer fröhlichen Schotten von Travis.
2016 ist nun alles wieder gut. Mit neuem Album im alten Stil lassen die Vier ihre Fans diesmal nicht im dunklen stehen und beglücken Jung und Alt mit neuen und alten Songs in Bestform.
Bevor Travis auf der Bühne stehen, steht Travis da oben, und zwar Chester Travis. In seinem Bandleben ist der sympathische Herr mit Zausellocken Sänger der Band Great Dane. In der Aufwärmphase des Abends spielt Chester Travis nur Gitarre zu seiner kraftvollen Stimme, die nicht nur Eigenmaterial an die Leute bringt, sondern das Publikum auch mit originellen Coversongs wie etwa „Wonderwall“ von Oasis Bestens unterhält.

Bunte Hochhäuser ragen im Hintergrund der Live Music Hall. Die Bühnendeko ist dem Plattencover der neuesten Veröffentlichung „Everything At Once“ gleich. Der verschrobene Titeltrack leitet den Abend ein und bringt die Stimmung unverzüglich in den heiteren Bereich und den Gesichtsausdruck von Dougie Payne gleich mit, denn das Grinsen geht dem Bassisten nicht mehr aus dem Gesicht. Ein Track weiter heißt es „Sing“ was sich die Besucher der gut gefüllten Location nicht zweimal sagen lassen. Außer miteinander singen und euphorisch Zujubeln, werden die Besucher immer wieder von Frontmann Fran Healy in Gespräche eingebunden.

Alles wird voller Freude entgegengenommen. Neben den Neuheiten stehen zahlreiche Hits wie „Driftwood“, „Selfish Jean“ oder „Closer“ aus der Vergangenheit auf der Setlist. Und die Nähe spielt bei Fran Healy stets eine Rolle in seiner Show. Akustisch und alleine sucht er sich einen Platz zwischen der Meute, um die erste Zugabe hautnah unter das Volk zu bringen. Mit einer Unplugged-Version von „Flowers In The Window“ gefrieren die Temperaturen in der Halle und verursachen Gänsehautmomente. Nach solch einer intensiven Nummer wird zu „Magnificent Time“ kompliziert getanzt, um danach ganz entspannt nach „Why Does It Rain On Me?“ den Heimweg anzutreten.

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