Verlosung: Coals in Berlin

In News von Eric


Das Duo Coals gehört zu den spannendsten neuen Acts aus Polen. Am Freitag ist ihr Debütalbum „Tamagotchi“ erschienen, das HipHop-Beats mit düsteren Elektro-Sounds und hypnotischem Gesang verbindet.

Für das Konzert von Coals im Neuköllner Club Bei Ruth in Berlin am 21. Oktober verlosen wir 1×2 Tickets. Wer an der Verlosung teilnehmen will, schreibt bis 20. Oktober eine Mail mit vollständigem Namen an info@soundmag.de. Der/Die Gewinner*in wird rechtzeitig benachrichtigt.

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Gary Numan kommt für zwei Konzerte nach Deutschland

In News von Martina


Alles grau in grau, auch die Kleidung, um mit der öden Wüstenlandschaft eins zu werden, denn Farbe wird es in diesem Universum nicht mehr geben. Wie lange es noch dauern wird, bis die Welt so zerfällt, wie sie in Gary Numans Texten schon ist, kann niemand genau sagen, nur dass die Zukunft einen staubigen Schlussstrich zieht, wenn die globale Erwärmung nicht gestoppt wird.

„Savages“ ist dieser düstere Blick nach dem Geschehen, wenn alles zerstört ist und die Menschen sich untereinander nicht mehr vertrauen, denn jeder der wenigen Übergebliebenen will überleben und die letzten lebenswichtigen Ressourcen zum weiterleben für sich beanspruchen.

Mit wasserstoffblonden Haaren und leerem Blick, wie die Kinder aus dem Dorf der Verdammten, trat Gray Numan mit The Tubeway Army 1979 ins Rampenlicht und sorgte mit „Are Friends Electric?“ für Neuartiges und Aufsehen. Seither ist er aus der Elektroszene nicht mehr wegzudenken. Auch 40 Jahre später noch überzeugt Gary Numan mit seiner Musik, wie das 21.Studioalbum „Savages“ beweist.

Dass der Herr aus Großbritannien auch mit hervorragenden Live-Shows punkten kann, stellt Gary Numan im Oktober unter Beweis. Während seiner Savage-Tour zeigt sich Numan seinen Fans auch für zwei Termine in Deutschland.

25. Oktober: Essigfabrik, Köln
26. Oktober: Columbia Theater, Berlin

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Paradise im November

In News von Martina


Nach einer kleinen, intimen Deutschland-Tour im Frühjahr führt uns Sivert Höyem noch einmal in sein Paradise. Das neue Projekt des Norwegers mit den Musikern Rob Ellis (HJ Harvey), Rob McVey (Marianne Faithful Band) und Simone Butler (Primal Scream) begibt sich im Herbst 2017 für zwei weitere Termine nach Deutschland. Ein Auftritt findet während des Rolling Stone Weekender Festivals am 3./4. November am Weissenhäuser Strand statt. Den einzigen Club-Gig gibt es am 5. November im Gleis 22 in Münster.

Zur freudigen Abrundung erscheint einige Tage vorher am 27.Oktober die erste Veröffentlichung von Paradise, nämlich ihre „Yellow“ EP.

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Wild Beasts geben Split bekannt

In News von Eric


Völlig überraschend gaben die Wild Beasts gestern auf ihrer Facebook-Seite ihre Auflösung bekannt. „Wir haben etwas Eigenes geschaffen und ein Werk aufgebaut, dem wir innig und wahrhaftig verbunden sind. Wir vier haben aus unseren eigenen Gründen und auf unsere eigene Weise beschlossen, dass nun die Zeit gekommen ist, diesen Orbit zu verlassen“, heißt es dort. Das ganze Statement lässt sich hier nachlesen.

Zum Abschied veröffentlichen die Wild Beasts am 17.11.17 die EP „Punk Drunk & Trembling“. Die Tracks auf der EP stammen aus den Aufnahme-Sessions zum letzten Album „Boy King“. Im Februar 2018 geht die Band zudem auf Abschiedstour, Stand jetzt aber nur in Großbritannien und Irland.

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Noel Gallagher: Neues Album 2017, auf Tour 2018

In News von Eric


Noel Gallagher’s High Flying Birds haben ihr drittes Album „Who Built The Moon?“ für den 24. November 2017 angekündigt. Die Pressemitteilung verspricht darauf „Instrumentalstücke, fiktive Soundtracks und experimentelle Klangcollagen“.

„Who Built The Moon?“ ist vor allem das Resultat aus der Zusammenarbeit Gallaghers mit dem irischen Produzenten, DJ und Komponisten David Holmes. Erstmals schrieb er das Material für ein Album ausschließlich im Studio. Dafür ließ er sich auf die dortigen Laborbedingungen und die von David Holmes geschätzte Methode des Cut-and-Paste ein. Im Studio schauten dann noch Paul Weller (Orgel auf „Holy Mountain“) und Johnny Marr (Gitarre und Harmonika auf „If Love Is The Law“) vorbei.

Holmes, Produzent von „Who Built The Moon?“, sagt: „Die Menschen werden überrascht sein. Ich glaube, sie lieben Noel und wünschen sich nichts sehnlicher, als dass er eine wirklich großartige, starke und temporeiche Platte macht – ein Großteil von Noels Musik ist doch ganz schön Mid-Tempo. Diese hier macht richtig Spaß.“

Live präsentieren Noel Gallagher’s High Flying Birds die neuen Songs auf Insgesamt fünf Deutschlandkonzerte im April 2018:
08.04.2018 Hamburg, Mehr! Theater
09.04.2018 Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
12.04.2018 München, Zenith
16.04.2018 Berlin, Max-Schmeling-Halle
17.04.2018 Wiesbaden, Schlachthof

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Sampha gewinnt den Mercury Prize 2017

In News von Eric


Sampha hat für sein Debütalbum „Process“ den renommierten Mercury Prize gewonnen. Bei der gestrigen Preisverleihung in London verkündete Schauspieler Idris Elba den von einer Jury ausgewählten Gewinner. Während der Veranstaltung spielte der Brite seinen Song „(No One Knows Me) Like The Piano“ live.

Auch wir haben Samphas Erstling bei seinem Erscheinen im Februar überschwänglich gelobt. Sampha entwerfe „Klänge, die nie überbordend, aber doch reichlich, nie übertrieben, aber auch kein Understatement sind. […] Dazu croont er in warmer, eindringlicher, teil falsettierender Stimme seine existenziellen (Männer-)Geschichten über Liebe, Schmerz und Verlust. […] „Process“ schneidet in seinem slicken analog-digitalen Soulgewand ungemein tief.“ (Hier könnt ihr die ganze Review lesen)

Auf der diesjährigen Shortlist befanden sich neben „÷“ von Ed Sheeran (!) weitere von uns empfohlene Alben wie „Relaxer“ von alt-J oder „Yesterday’s Gone“ von Loyle Carner.

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Marta Collica: Songwriting auf Italienisch

In News von Eric


Heute erscheint das dritten Soloalbum der italienischen Songwriterin, Sängerin und Musikerin Marta Collica via Solaris Empire. Collica hat in den letzten zehn Jahren mit vielen internationalen Musikern und Songwritern zusammengearbeitet und getourt sowie zwei LPs veröffentlicht. Beiden Alben liegt Martas neue Entdeckung der Klänge ihrer Umgebung und eine intensive experimentelle Arbeit mit analogen Instrumenten und elektronischen Techniken zugrunde. Vergleiche mit Beth Gibbons, Mazzy Star, Julie Cruise, Lisa Gemano wurden für ihre Stimme bereits gezogen.

Auch auf ihrem dritten Album „Inverno“ pflegt Collica ihren musikalischen Stil aus Folk-Blues, Lo-Fi und Songwriter-Einflüssen von Neil Young bis Nick Drake.

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Sam Vance-Law: Der neue schöne Junge

In News von Eric


Die richtigen Freunde hat der kanadische Wahlberliner Sam Vance-Law offensichtlich schon: Sein für Anfang 2018 angeküdigtes Debütalbum „Homotopia“ wurde koproduziert von Get-Well-Soon-Mastermind Konstantin Gropper. Und in seinem ersten Video sitzt Max Gruber von Drangsal am Flügel. Die dazugehörige Single „Prettyboy“ weckt Interesse für den LP-Erstling, so leichtfüßig und doch orchestral wie dieser Sonne-Wolken-Pop klingt.

Geboren in Edmonton, Kanada, zieht Sam vierjährig mit seiner Familie ins englische Oxford, wo seine Mutter ihre Dissertation angeht. Als er mit 16 zurückkehrt, blickt auf eine mehrjährige Karriere in dem renommierten Choir of New College Oxford zurück, mit dem er Alben aufnahm, durch Europa tourte und fünf mal die Woche den Gottesdienst zierte. Pop spielte im Leben des jungen Sam keine Rolle: „Mein Vater mochte die Talking Heads und meine Mutter hörte Annie Lennox. Aber für mich war das die Musik meiner Eltern, während Klassik die meine war.“ In seinem Freundeskreis während des Literaturstudiums in Edmonton – darunter Mac DeMarco – fing Sam dann schließlich doch noch Feuer für die Popmusik.

Mit seinen Songs will Vance-Law alle Aspekte schwulen und queeren Lebens und Fühlens reflexiv in ein Verhältnis zum Hier und Jetzt setzen. „Der grundsätzliche Gedanke war, dass sich selbst in der kurzen Zeit seit meinem Outing wahnsinnig viel geändert hat“, sagt er. „Nehmen wir die sogenannte Ehe für alle: Natürlich finde ich das grundsätzlich erst mal toll. Aber wenn man anfängt, es sich in solchen heteronormativen Moralvorstellungen bequem zu machen, verliert man zwangsläufig ein Stück der Kultur, die in der queeren Szene etabliert worden ist.“ Sein „Homotopia“ ist etwas anderes.

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Kellermensch melden sich zurück

In News von Martina


Das wird ein Fest, wenn Kellermensch im Herbst durch die Clubs toben. 2009 erschien das selbstbetitelte Debütalbum der Dänen vorerst nur in ihrer Heimat, bis es in Deutschland soweit ist, vergehen gut zwei Jahre. Der bombastische Sound mit heiß- kalten Kontrasten bleibt hängen, so wie die beeindruckenden Live- Auftritte von Kellermensch.

2017 legt die Band aus Esbjerg das langersehnte zweite Album „Goliath“ nach. Auch diesmal müssen sich die deutschen Fans geduldig zeigen, denn hier zu Lande ist die Veröffentlichung datiert auf den 27.10.2017. Aber das ist nicht die einzige gute Nachricht mit der Kellermensch die Welt beglückt. Der Zweitling der sechs Musiker ist ein triftiger Grund, um nach Deutschland zu reisen, um dort drei Clubs auseinander zu nehmen!

30.10.2017 Hamburg – Molotow
01.11.2017 Berlin – Musik & Frieden
02.11.2017 Köln – Jungle

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