
Manchmal passiert es, daß ein Geruch, ein bestimmtes Licht, ein Geräusch einen plötzlich in eine andere, vergangene Realität versetzt. Die Zeit scheint für einen ewig langen Moment eingefroren zu sein... die Welt lächelt leise. Und meistens sind es die kaum merklichen, unscheinbaren Dinge, die diesen Zauber auslösen – so wie die kleinen, zerbrechlichen Songs auf Patrick Zimmers (FINN.) zweitem Album „The ayes will have it!“ Ob das Album der Mehrheit gefallen wird, wage ich zu bezweifeln. Aber das ist mir auch ganz gleich – ich finde es wunderschön. Der Sound taumelt zwischen schwebender Leichtigkeit und romantischem Pathos - mal verspielt... mal ein wenig paranoid. Und wie schon auf dem Vorgänger "Expose Yourself To Lower Education" erzeugt die fast geflüsterte Kopfstimme Zimmers eine unvergleichlich intime, fragile Stimmung. Die ganze Welt scheint in Watte gebettet... die Zeit verlangsamt... der monotone Klang des leisen Herbstregens erzeugt eine warme, hypnotische Stimmung. Die Welt schließt die Augen.
01.To And Fro
02.X + Variables
03.Electrify
04.A computer au palais
05.Speculate,Speculate
06.Pesky
07.No,I'm Not
08.So There
09.It May Not Last
10.Wrong Side
11.Hymn
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