
Release-Datum: 12.04.03
Label: Firestation Records
Format: Album
Review: Toni
Neue, aufsteigende Bands werden ja häufig und in jedem kleinen Ansatz, der sich bietet mit allen möglichen anderen Bands verglichen, um sie möglichst genau einzuordnen. Das ungarisch/englisch/amerikanische Quartett Amber Smith kann davon ein Lied singen. Neben Vergleichen mit Strangelove, Coldplay, Travis, Gene, The Divine Comedy werden die vier gar in einem Atemzug mit Radiohead genannt. Amber Smith lassen sich jedoch ganz und gar nicht so leicht katalogisieren, zu komplex ist ihr Schaffen. Sänger und Songwriter Imre Poniklo verkörpert die Art von Frontmann, die man sich bei einer Gitarrenband wünscht – starke Stimme, gepflegter Umgang mit seiner Gitarre und eine große Portion Introversion. „My Little Servant“, aufgenommen im Berliner Indielabel Firestation-Tower-Records, zeichnet sich durch seine Vielfältigkeit aus. Da gibt es einerseits klasse Gitarrenpop-Nummern wie „I Was The First“ oder das ruhige „Birthday Girl“, andererseits Beatpop-Tracks wie „Wake Up“ und beim Song „Geraldine“ mit seinen Trompeten- und Xylophoneinsätzen bin ich dazu geneigt, einen Vergleich mit Tahiti 80 anzustellen. Absoluter Tipp.
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