
Release-Datum: 26.10.04
Label: Sorepoint Records
Format: Album
Review: Jan
Der heiße Wind der Revolution fegt durch die Straßen Amerikas. Schuld an allem ist sowieso die Regierung und die Macht der inzwischen maroden Musikindustrie. The A.K.As werden dann auch nicht müde, Vergleiche wie Refused oder Manic Street Preachers in ihrer Frühphase ins Feld zu führen. Nur leider haben sie nicht erkannt, dass genannte Bands diese Art von Musik, gepaart mit politischen Ambitionen schon vor langer Zeit benutzten, um kontrovers, glaubhaft und mit punkgetränkten Statemants eine Zustandsbeschreibung unserer Gesellschaft abzuliefern. Wers mag, hört auch heute noch hin. Derjenige hört vielleicht aber auch Rammstein oder kümmert sich einen Scheiß darum, wer da gerade ins Mikrophon brüllt, während er in der Schuldisko seine grünen Rastalocken schüttelt. Irgendwie ist diese Platte dann auch völlig überflüssig und so symbolbehaftet, dass es mich schüttelt. Klappt man das CD-Heftchen auf, sieht man ein Loch im Cover, welches die Form der allseits bemühten Friedenstaube hat. Schaut man durch dieses Loch hindurch, erkennt man einen Panzer, der von einem blutroten großen Herzen transparent überdeckt wird. Noch Fragen? Ich kann mir nicht helfen, aber für solch einen Müll bin ich zu alt, glaub ich. Ach ja, die Musik ist laut, krachig und schnell. Originell also. Moment, ich entdecke gerade eine Orgelpassage, die ganz nett klingt. ...........
Schon wieder weg.
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