
Release-Datum: 14.09.04
Label: Victory Records
Format: Album
Review: Andreas
Wer das Album mit dem langen Titel mag, der mag auch Franz Ferdinand, Interpol, The Faint und die Yeah, Yeah, Yeahs. Heißt es. Na mal hören. Gemeinsam haben sie die vorsichtigen 80er Jahre-Bezüge, die Verbindung von Gitarrenriffs und Keyboardteppiche sowie allgegenwärtige Moog-Sounds. Das ist auch schon der Hauptkritikpunkt. Die schwurbeln nämlich besonders im ersten Drittel durch Songs und bedrohen einen, als ob sie gleich aus der Box rausspringen und man zum Hauptdarsteller in einem dieser 80er Jahre-Werbespots für Haarprodukte wird. St...St...Studio-Line. Am Ende sind Action Action dann aber doch relativ konventionelle Rocker mit Hau-Drauf-Mucke, die ihre Gitarren gern auch mal härter rannehmen wollen („Basic Tiny Fragments“, „Bleed“...). Am Ende blubberts dann wieder etwas stärker, die Elektronik kehrt als Gimmick zurück. In den 90ern hätte das keinen interessiert. Sind wir also inzwischen wieder soweit? Action Action wollen rocken - das steht außer Zweifel. Wer die oben genannten Bands mag, hat nur bedingt auch an diesem Album Interesse. Ganz auszuschließen ist das jedoch nicht.
User-Bewertung
Noch nicht bewertet
Bewertung abgeben
Review kommentieren
Mehr zu Action Action auf soundmag.de
Offizielle Website