
Heute wollen wir uns etwas Leckeres kochen. Wir brauchen:
1/4 Pink Floyd
1/4 Queen
1/4 MGMT
1/4 Talking Heads
und eine Prise New Brooklyn-Flavour
Das Resultat wenn all diese Zutaten vermengt sind, heißt "Rewild". Es ist wirklich frappierend, wie viele hervorragende Indie-Bands in der letzten Zeit aus dem New Yorker Borough empor sprießen. Nach MGMT, Telepathe und Chairlift nun also auch Amazing Baby. Die angesengten Gitarreneinsätze, der hallende, dunkle berlinerische 70er-Jahre-Sound und Will Roans schnoddrige, quasi aus dem Nichts quellende Vocals, sowie der nicht zu vergessende Keyboardeinsatz sorgen partiell für Gänsehaut am eigenen Körper. Das Debütalbum der jungen Männer wird nicht zu einem Kultalbum avancieren. Dafür sorgen Tracks wie "Invisible Palace", welche die anfänglichen Erwartungen nicht erfüllen können oder "Smoke Bros", der scheinbar zu einer Zigarettenpause einladen soll. Dennoch: das Gericht besteht weitestgehend aus deliziösen Früchten wie "Headdress", "Old Tricks In Hell" oder "Pump Yr Breaks".
Erfolg wird diese Komposition in unserer Fast-Food-Gesellschaft leider nicht haben, aber wer sich gesund und genussvoll ernähren möchte, sollte hiervon kosten.
1. Bayonets
2. Invisible Palace
3. Kankra
4. Headdress
5. Dead Light
6. Deerripper
7. Old Tricks In Hell
8. The Narwhal
9. Roverfrenz
10. Smoke Bros
11. Pump Yr Brakes
soundmag.de-Bewertung

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